Close Menu
zürichRUNDSCHAU
  • Home
  • Highlight
  • Business
  • Mehr
    • Aus & Weiterbildung
    • Bauen & Wohnen
    • Über uns
Beliebt

40 Jahre BMW M3

9. Oktober 2026

Trovarit bestätigt langfristige Opacc Strategie

8. Oktober 2026

Experte warnt vor Schein-Optimismus im Wohnungsbau

7. Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
zürichRUNDSCHAU
  • Home
  • Highlight
  • Business
  • Mehr
    • Aus & Weiterbildung
    • Bauen & Wohnen
    • Über uns
zürichRUNDSCHAU

Home»Bauen & Wohnen»Es werde Licht | Beleuchtung im öffentlichen Raum
Bauen & Wohnen

Es werde Licht | Beleuchtung im öffentlichen Raum

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien3. Juli 20185 Mins Read
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Licht im Aussenraum ist für unsere Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Doch gute Beleuchtung ist nicht einfach hell. Sie muss Ambiente schaffen, den Raum lesbar machen, den Anforderungen der Verkehrssicherheit genügen, Sicherheitsgefühl und persönliche Sicherheit berücksichtigen und dabei möglichst ressourcen- und umweltschonend eingesetzt werden.

Der Ausbau der öffentlichen Beleuchtung im Laufe der Zeit hat unsere Lebensweise verändert. Das künstliche Licht hat den Tag in die Nacht hinein verlängert und neue Tätigkeiten erst ermöglicht. Wurde früher die Nacht als bedrohlich empfunden, findet heute während dieser Zeit ein wichtiger Teil unserer sozialen Aktivitäten statt.

Bedrohliche Nacht
Bis in die Neuzeit war es in den Strassen nachts stockfinster. In der spätmittelalterlichen Stadt war es Pflicht, in der Nacht seine eigene Lampe mit sich zu tragen, um als ehrlicher Stadtgänger zu gelten. Wer als «finsterer Geselle» in den Verdacht feindseliger Absichten geriet, musste mit einer Strafe rechnen. Als erste Städte führten Paris (1667) und London (1668) Strassenbeleuchtungen mit Öl- oder Talglaternen ein. Genf und Bern begannen um 1750, einzelne Plätze zu beleuchten. Aber erst das Aufkommen des Gaslichts schaffte die Voraussetzung für die Ausbreitung der öffentlichen Beleuchtung. In Schweizer Städten zog die Gasbeleuchtung um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein und etwas später das elektrische Licht mit Glüh- und Bogenlampen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen dann weitere Beleuchtungen wie die Natriumdampflampe zum Einsatz.

Ursprünglich hatte die Einführung der öffentlichen Beleuchtung zum Ziel, vor Unfällen zu schützen, der Kriminalität vorzubeugen und die Orientierung zu erleichtern. Zu diesen funktionalen Aufgaben sind zunehmend atmosphärische Aspekte wie «kommerzielles» Licht durch Leuchtreklamen und die Aufwertung des öffentlichen Raums hinzugekommen.

Differenzierte Beleuchtung
Es braucht nicht möglichst viel Licht und nicht jeder Ort muss gleich hell ausgeleuchtet sein. Verschiedene Einsatzzwecke stellen differenzierte Anforderungen. Lichtpunkthöhe, Lichtfarbe und Lichtlenkung sind an die jeweilige Sehaufgabe anzupassen. Relevanz für eine gute, sicherheitsfördernde Beleuchtung haben unter anderem Helligkeit, Gleichmässigkeit, Blendungsbegrenzung und optische Führung: je heller der öffentliche Verkehrsraum, desto besser lassen sich Hindernisse erkennen. Bei gleichmässig ausgeleuchteten öffentlichen Verkehrsräumen mit minimierten Schatten- und Dunkelzonen steigt die Sicherheit. Blendung hingegen erschwert die sichere Wahrnehmung und das Erkennen anderer Verkehrsteilnehmer.

Auf Hauptstrassen innerorts sind unterschiedliche Nutzer auf eine gute Beleuchtung angewiesen, um Objekte und Hindernisse erkennen zu können, aber auch um selbst wahrgenommen zu werden. Die Beleuchtung ist an Übersichtlichkeit, Fussgängeraufkommen, Geschwindigkeitsniveau des Fahrzeugverkehrs, Komplexität der Fahraufgabe, Reflexionseigenschaften der Fahrbahn und angrenzende Nutzung anzupassen. Um den Strassenverlauf nachzuzeichnen und die Funktion zu akzentuieren, ist eine Gleichmässigkeit der Beleuchtung durch in regelmässigen Abständen gesetzte Leuchtkörper anzustreben. Fussgängerstreifen sind heikle Konfliktzonen. Vertikale Beleuchtungsanteile garantieren, dass Fussgänger nachts auch bei regennasser Fahrbahn gut erkennbar sind.

Die Beleuchtung auf Nebenstrassen in den vorzugsweise verkehrsberuhigten Wohnquartieren muss in erster Linie die Sicherheit des Fuss- und Veloverkehrs berücksichtigen. Nicht nur Licht auf der Fahrbahn ist wichtig, sondern die Passanten sollten sich auch gegenseitig gut erkennen können. Dabei darf aber keine Lichtimmission entstehen und die Wohnqualität der Anwohner beeinträchtigen. Deshalb gilt es, Streulicht in Richtung Fenster und Gärten sowie eine Abstrahlung in Richtung Himmel auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei Fussgängerzonen, Plätzen und Einkaufsstrassen bietet die Beleuchtung nicht nur Sicherheit und Orientierung, sondern auch eine attraktive Atmosphäre zum Flanieren, Verweilen, Geniessen und Entspannen erzeugen. Hier prägen die Leuchten als Teil der Möblierung auch tagsüber das Stadtbild mit. Bei Plätzen können dezent angestrahlte Fassaden als reflektierende Flächen eine reizvolle Kulisse bilden, und weitere Gestaltungselemente wie Brunnen oder Denkmäler lassen sich akzentuieren.

In Parks und Grünanlagen gewährleisten Leuchten primär die Sicherheit der Passanten. Sie markieren den Wegverlauf, geben der Fläche Tiefe und bieten eine Orientierung in der Dunkelheit. Leuchten mit breitstrahlender Charakteristik erzeugen ein angenehmes Ambiente und verbessern das subjektive Sicherheitsgefühl. Ebenso lassen sich die Beschaffenheit des Bodens, Hindernisse und Niveauunterschiede durch ein ausgewogenes Licht- und Schattenverhältnis besser erkennen. Und je nach Zentralität der Einrichtung erzeugen angeleuchtete Bäume, Mauern, Skulpturen und Wasserspiele zusätzlich eine besondere Stimmung.

Licht zum Sehen
Nach der Ära einer technisch-funktional dominierten Beleuchtung für den Strassenverkehr, haben Städte Ende des 20. Jahrhunderts den öffentlichen Raum als Bühne wiederentdeckt, der auch nachts attraktiv sein und nicht nur über eine «Notbeleuchtung» verfügen sollte. Gezielt eingesetztes Licht soll die Lesbarkeit des Raums verbessern und eine behagliche Atmosphäre schaffen. In Lyon wurde 1989 erstmals ein sogenannter «Plan Lumière» entwickelt. Ein Instrument, das die Stadt ins «rechte Licht» rücken sollte – was seither auch zahlreiche Schweizer Städte mit einem eigenen «Plan Lumière» versucht haben. Dezent, aber gezielt eingesetztes Licht unterstreicht die städtische Kulisse und lässt die Architektur plastisch erscheinen. Verdeckt angebrachte Lichtquellen sollen nicht blenden, sondern das Licht dahin bringen, wo es gebraucht wird. Die Stadt wird dunkler, aber attraktiver.

Hinzu kommt, dass die LED-Technologie der Lichtgestaltung neue Möglichkeiten zur Inszenierung des öffentlichen Raums eröffnet hat. Gegenüber herkömmlichen Beleuchtungssystemen bietet sie Vorteile durch eine hohe Lichtausbeute und die damit einhergehende Energieeffizienz und ihre lange Lebensdauer. Ausserdem besitzen LED-Leuchten ein (warm-)weisses Licht mit guter Farbwiedergabe, sind frei von UV-Strahlung und damit insektenfreundlicher und durch gute Lichtlenkung verursachen sie weniger Streuverluste. Dazu reihen sich technische Vorteile wie sofortiges Einschalten, und sie sind dimmbar, dynamisch steuerbar und schaltfest.

www.fussverkehr.ch

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Related Articles

Przewalski-Pferde im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. © Burgenland Tourismus / Peter Podpera
Aktuelles

Burgenland: Weltreise ohne Langstrecke

7. Oktober 2026
Digital

hensec bringt maritime Aufklärung in die Luft: aisvogel verbindet Funk-, Positions- und Sensordaten

7. Oktober 2026
Highlight

Zahngold für Augenlicht spenden

6. Oktober 2026
Highlight

BMW Motorrad präsentiert die neue BMW F 450 R.

6. Oktober 2026
Hochfirst – The Luxury Mountain Resort in Obergurgl, direkt an der Piste im Schnee.
Aktuelles

Wintersaison ab Mitte November: Hochfirst – The Luxury Mountain Resort in Obergurgl

2. Oktober 2026
Digital

Das TOUGHBOOK G3 setzt neue Standards für robuste Tablets

1. Oktober 2026

Top-Artikel

Z wie Züri, Z wie Zizzo

11. Juni 2019

Airline Assistance Switzerland erobert den deutschen Markt!

2. Dezember 2021

Interview mit Iz Aldin Farag von WEB4EX aus Zürich – Digitalisierung zwischen Schweizer Präzision und überraschender Leichtigkeit

23. Mai 2025

Piëch Automotive startet durch

5. Juni 2019

Mit «Biss» und fairen Mitteln

25. Oktober 2019
Quick Links
  • Kontakt
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Lifestyle
  • SCHWEIZER FACHMEDIEN
  • PRESTIGE MAGAZIN
  • PRESTIGE TRAVEL
Business
  • PRESTIGE BUSINESS
  • bauRUNDSCHAU
  • energieRUNDSCHAU
  • bundesRUNDSCHAU
  • Geschäftsführer*in Basel
Kontakt

Herausgeber
Schweizer Fachmedien GmbH
Pfeffingerstrasse 19
CH-4153 Reinach

Email: [email protected]
2026 © zürichRUNDSCHAU. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.