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Madrisa Solar: Bereits die Hälfte der Anlage am Netz

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien29. September 20264 Mins Read
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Madrisa Solar produziert bereits mit rund 10’000 Solarmodulen Strom. Mitte September istdamit die Hälfte der insgesamt rund 20’000 geplanten Module montiert und ans Netz angeschlossen. Einen Teil des produzierten Stroms nutzen die Klosters-Madrisa Bergbahnen und die Gemeinde Klosters direkt vor Ort. Die übrige Energie nimmt EKZ ab und nutzt sie zur Versorgung ihrer Kundinnen und Kunden.

Die zweite und grösste Bauetappe von Madrisa Solar kommt gut voran, die Hälfte von Madrisa Solar ist bereits am Netz. Die rund 10’000 montierten bifazialen Solarmodule entsprechen einer Modulleistung von knapp 6 Megawatt-Peak. «Wir liegen mit den Arbeiten aktuell leicht vor dem Zeitplan. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir unser Ziel für die zweite Bauphase erreichen und bis Ende November mindestens 70 Prozent der Anlage ans Netz anschliessen können», sagt Fabio Maurizio, Projektleiter Madrisa Solar bei Repower.

Der offizielle Baustart erfolgte am 4. Juni 2025. Die vollständige Inbetriebnahme des Solarkraftwerks ist bis Herbst 2027 vorgesehen.

Netzanschluss für wachsende Produktion verstärkt

Mit dem Ausbau der Solaranlage wurde auch die Infrastruktur für die Stromeinspeisung weiter verstärkt. Ein grosser Teil der notwendigen Netzinfrastruktur war bereits vor Projektbeginn fertig erstellt worden. Im Frühjahr 2026 wurde zusätzlich die Verbindung zwischen Madrisa und der Kläranlage Klosters verstärkt.

Der auf Madrisa produzierte Strom wird direkt vor Ort von den Klosters-Madrisa Bergbahnen und der Gemeinde Klosters genutzt oder ins Verteilnetz eingespeist. EKZ nimmt den nicht vor Ort benötigten Strom ab. «Madrisa Solar bringt zusätzlichen einheimischen Solarstrom in die Versorgung unserer Kundinnen und Kunden und stärkt damit die Versorgungssicherheit – besonders im Winter», sagt Jonathan Beyli, Projektleiter Madrisa Solar bei EKZ.

Wintersproduktion liegt über den Erwartungen

Die bisher erzielten Resultate bestätigen die Vorteile alpiner Solaranlagen. Mit mehr als 40 Prozent fällt ein bedeutender Teil der Stromproduktion in die Wintermonate, wenn die Schweiz besonders auf zusätzliche einheimische Stromquellen angewiesen ist. Madrisa Solar ist konsequent auf eine hohe Winterstromerzeugung ausgelegt. Durch die Höhenlage, die hohe Sonneneinstrahlung, die kalten Temperaturen und die Reflexion des Schnees leistet die Anlage insbesondere in den Wintermonaten einen wertvollen Beitrag zur Stromversorgung. Bereits im ersten Winter produzierte die Anlage im Prättigau mehr Energie als prognostiziert.

Tag der offenen Baustelle am 3. Oktober 2026

Am Samstag, 3. Oktober 2026, öffnet die Madrisa Solar AG die Baustelle für die Öffentlichkeit. Von 11 bis 15 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher bei fortlaufenden Führungen Einblick in Planung, Bau und Betrieb des alpinen Solarkraftwerks. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Baustelle ist von der Bergstation der Bergbahnen Madrisa in rund 30 Minuten zu Fuss erreichbar. Bei Schlechtwetter findet der Anlass nicht statt.

Nähere Informationen zum Projekt und ein Film zur Erfolgsgeschichte von Madrisa Solar finden sich auf den Webseiten von Repower und EKZ.

Madrisa Solar in Kürze

Madrisa Solar entsteht auf rund 2000 Metern über Meer im Gebiet Züg oberhalb von Klosters und wird im Rahmen des eidgenössischen Solarexpress realisiert. Die alpine Solaranlage verfügt im Endausbau über eine installierte Leistung von 11 Megawatt-Peak und soll jährlich rund 17 Gigawattstunden Strom produzieren – fast die Hälfte davon im Winterhalbjahr. Geplant sind rund 3170 Solartische mit etwa 20’000 bifazialen Solarmodulen auf einer Bruttofläche von rund 150’000 Quadratmetern. Bauherrin ist die Madrisa Solar AG, an der EKZ, die Gemeinde Klosters und Repower zu je einem Drittel beteiligt sind. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.

Repower

Repower ist seit über 120 Jahren als Stromproduzentin, Verteilnetzbetreiberin und Energiehändlerin tätig. Die Schlüsselmärkte sind die Schweiz und Italien. Der Hauptsitz ist in Poschiavo (Graubünden, Schweiz). Weitere Niederlassungen befinden sich in Bever, Grono, Ilanz, Küblis, Landquart, Zürich und Mailand. Repower ist von der Produktion über den Handel bis zur Verteilung und zum Vertrieb entlang der ganzen Stromwertschöpfungskette sowie zusätzlich im Gasgeschäft tätig. Repower ist die grösste Energieversorgerin im Kanton Graubünden, wo sie mehrere Wasserkraftwerke besitzt und betreibt. In Italien gehört Repower zu den grossen Anbietern von Strom und Gas für Unternehmen. Zum Portfolio der Unternehmung in Italien gehören mehrere Wind- und Solarparks sowie ein Gaskombikraftwerk. Der Erhalt und Ausbau der Erneuerbaren ist fester Bestandteil der Strategie von Repower. Dasselbe gilt für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens in den Dimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.

EKZ

EKZ ist einer der grössten Energiedienstleister der Schweiz und versorgt zuverlässig rund eine Million Menschen mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie. Die rund 1600 Mitarbeitenden der EKZ-Gruppe setzen sich für eine nachhaltige Energiezukunft ein: mit dem Ausbau von Wind-, Wasser- und Solarenergie sowie ganzheitlichen Energielösungen – aus einer Hand, vor Ort und digital in der ganzen Schweiz. EKZ plant, baut und unterhält ein über 17 000 Kilometer langes und mit 99,997 Prozent überdurchschnittlich verfügbares Stromnetz. Zu den Kunden von EKZ zählen Private, Unternehmen, Gemeinden und andere Schweizer Energieversorger. Als einer der grössten Ausbildner im Kanton Zürich bildet EKZ rund 170 Fachkräfte in zehn Lehrberufen aus.

EKZ Madrisa Solar Repower
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