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«ORANGE STEHT FÜR APPETIT»

Schweizer Fachmedien GmbHBy Schweizer Fachmedien GmbH22. Mai 20143 Mins Read
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Sie kombiniert Randen und Honig, Nektarinen und Wasabi, Tomaten und Vanille. Fernsehköchin Meta Hiltebrand, 30, mag das Unkonventionelle, das Farbige, das Laute. Ihre Haare färbt sie Orange, die Wände ihres zweiten Restaurants, Le Chef, strich sie Violett. «Das sind Komplementärfarben» sagt sie, «sie sind unterschiedlich, passen aber perfekt zusammen – wie mein Kochstil.» Orange sei zudem die Farbe des Appetits. «Früher waren alle Küchen orange getäfelt.»

Ein tolles Gericht, das muss für Meta schön präsentiert, anständig abgeschmeckt und im Mund vielfältig sein. In ihrem Restaurant setzt sie auf Mediterranes, auf Einfaches mit Honig – und kreiert daraus Geschmacksexplosionen. Ihre beliebtesten Speisen sind das Rindsfilet und die gebackene Tomatensuppe mit Vanilleöl. Zuhause, nach einem Elf-Stunden-Tag, gibt es dann Butterbrote mit Caotina-Pulver, manchmal ein grosses Glas Milch. «Von Zeit zu Zeit esse ich sogar ein Fertiggericht, obwohl es mich nicht befriedigt.» Für ein romantisches Dinner mit ihrem Freund, dem Fotografen Tobias Stahel, reicht die Zeit meist nicht. Ihre letzte gemeinsame Mahlzeit war ein Fondue mit selbstgemachtem Brot – von Tobias. «Er bäckt wunderbar», schwärmt Meta, «und macht den besten Zopf der Welt.»

1983 geboren, wuchs Meta in einer Arbeiterfamilie in Bachenbülach auf. Mit 21 war sie im Monte Primero Zürichs jüngster Küchenchef. Die Öffentlichkeit, auch die Prominenz, hat sie nie gescheut. Sie tritt im Fernsehen auf, schaut Stars und Sternchen für die TV-Sendung «Glanz und Gloria» in den Kühlschrank und kocht mit ihnen an ihrem Herd. «Ob ich in der Küche koche oder vor laufender Kamera, ist mir eigentlich Wurst», sagt Meta, «am TV kann ich aber noch zusätzlich tolle Gespräche mit meinen Gästen führen. Sonst ist es dafür viel zu stressig.» Klare Ansagen sind typisch für Meta. Und wichtig für ihren Beruf. «Ich muss mich auch heute noch jeden Tag in der Küche behaupten. Aber wenn man leidenschaftlich, fleissig und gut ist, dann ist der Kampf nicht so gross, dass er zum Albtraum wird.»

Manch einer vergleicht Meta mit Jamie Oliver oder Andreas Caminada. Das nervt sie. «Ich bin weder Star- noch Sternekoch, wollte es nie sein. Ich koche einfach und bodenständig, aber überraschend.» Ihre eigene Marke ist sie inzwischen – eine sehr erfolgreiche. Zwei Restaurants in Zürich, Kochbücher, TV-Sendungen, Auftritte: Die 30-Jährige hat es geschafft. Das macht sie auch für grosse Marken interessant. Seit mehr als zwei Jahren ist sie Botschafterin von Caotina. «Caotina begleitete mich durch meine Kindheit», schwärmt Meta, «ob auf Butterbroten oder als Schoko-Klumpen in der Milch, die ich extra nicht verrührte. Deshalb passt die Marke perfekt zu mir.»

Für und mit dem Schweizer Premium-Produkt kreiert sie jedes Jahr neue Rezepte, integriert Caotina auch in Vor- und Hauptspeisen. So gibt es etwa Oliven-Schoko-Panacotta oder ein Caotina-Dörrtomatenrisotto. «Schokoladenpulver ist so vielfältig einsetzbar, das macht es perfekt für meine Küche, die vom Ungewöhnlichen lebt.»

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