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Home»Aktuelles»Wärmeverbund Bern-Wabern: Baugesuch für ersten grösseren Netzabschnitt eingereicht
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Wärmeverbund Bern-Wabern: Baugesuch für ersten grösseren Netzabschnitt eingereicht

Schweizer Fachmedien GmbHBy Schweizer Fachmedien GmbH26. Februar 20263 Mins Read
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Im März 2025 haben Energie Wasser Bern (ewb) und die Gemeinde Köniz den Entscheid zur Realisierung des Wärmeverbunds Bern-Wabern gefällt. Dieser wird künftig Teile der Stadt Bern und Köniz mit erneuerbarer Wärme versorgen. Nun wird das Projekt konkret: Energie Wasser Bern hat für den ersten grösseren Netzabschnitt im Zentrum von Wabern das Baugesuch eingereicht. Der Start der Bauarbeiten ist für Ende 2026 vorgesehen.

Vor gut einem Jahr haben ewb und die Gemeinde Köniz grünes Licht für den Wärmeverbund Bern-Wabern gegeben. Dieser soll künftig bis zu 5’000 Wohneinheiten in Wabern und den angrenzenden Berner Quartieren mit Wärme versorgen, die zu mindestens 80 Prozent erneuerbar ist. Per Ende Jahr soll mit den Bauarbeiten für den ersten Netzabschnitt begonnen werden: Dieser umfasst das Gebiet rund um die Kirchstrasse bei der MorillonSchule, die Waldblickstrasse, die Werkstrasse, den Quellenweg, die Looserstrasse sowie einen Abschnitt der Dorfstrasse zwischen Kirchstrasse und Seftigenstrasse. Zudem soll das Wohn- und Pflegeheim Grünau AG an der Seftigenstrasse angeschlossen werden. Das entsprechende Baugesucht wurde eingereicht.

Erste Wärmelieferung ab 2029

Der Wärmeverbund basiert auf der Nutzung von Umweltwärme. Überschusswasser des Wasserverbunds Region Bern (WVRB) aus der Pumpenstation Schönau wird thermisch genutzt und in der bestehenden Heizzentrale der Wohnüberbauung Morillon an der Bondelistrasse aufbereitet. Die Energiezentrale wird dafür ab 2027 umgebaut. Mit ersten Wärmelieferungen ist ab 2029 zu rechnen.

Geologische Abklärungen im Projektgebiet

Im Zuge der Detailplanung sind Sondierbohrungen bei der künftigen Energiezentrale sowie am Aarehang im Gebiet des Wasserverbunds Region Bern vorgesehen. Sie dienen der geologischen Abklärung des Untergrunds und sind eine zentrale Grundlage für die weitere Projektierung. Die Bohrungen starten nicht vor April 2026. Die Arbeiten sind zeitlich begrenzt und können lokal zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen und Baulärm etc. führen. Über den genauen Zeitpunkt und den Ablauf informieren wir die Immobilienbesitzer und Anwohnenden frühzeitig.

Information zu Anschlussmöglichkeiten

Eigentümerinnen und Eigentümer im Zentrum Wabern sowie entlang der Seftigenstrasse werden aktiv über den Anschluss an den erneuerbare Wärmeverbund informiert. Gerne können interessierte Eigentümer im Versorgungsgebiet über folgenden Link ein Richtpreisangebot erhalten und ihr Anschlussinteresse mitteilen (ewb.ch/waermekarte).

Mit dem Wärmeverbund leisten ewb und die Gemeinde Köniz einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen. Öl- und Gasheizungen sollen in Wabern und angrenzenden Quartieren schrittweise durch eine erneuerbare, zentrale Wärmeversorgung ersetzt werden. Die operative und finanzielle Verantwortung für Bau und Betrieb liegt bei ewb. Die Realisierung des Wärmeverbunds Bern-Wabern erfolgt in enger Abstimmung mit der Sanierung der Seftigenstrasse sowie der geplanten Tramverlängerung nach Kleinwabern. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und Einschränkungen für Bevölkerung und Gewerbe
möglichst gering zu halten.

Wärmeverbund
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